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Basteln & Selbermachen

DIY - Traumfänger Traumfänger selber basteln

traumfaenger selbst basteln

Geschichte des Traumfängers

Der Legende nach fertigten Indianer des nordamerikanischen Ojibwe-Stammes (interessant: "Ojibwe asabikeshiinh“ ist ein Wort für Spinne) die ersten verzierten und geschmückten Gebinde dieser Art. Diese Traumfänger sollten schlechte Träume einfangen und fernhalten und nur die guten Träumereien durchlassen.

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Ursprünglich wurden die Traumfänger aus Weidenrinde gefertigt, die zu einem Ring geformt wurde. Dieser symbolisierte die Reise der Sonne über den Himmel. Darin wurde ein netzartiges Gebinde aus Sehnen oder Darmschnur geflochten und mit den dort eingebundenen Holzperlen gute Wünsche miteingewebt. In der Nacht konnten die guten Träume dann durch das Loch in der Mitte zum Schlafenden gelangen, während sich die Alpträume im Netz verfingen und am Morgen von den ersten Sonnenstrahlen verbrannt und zerstört wurden.

Bastelanleitung für Ihren Traumfänger

Benötigte Materialien für Ihren selbst gebastelten Traumfänger

• Weiden- oder Metallring (bis 20 cm Durchmesser)

• Bänder aus Stoff, Leder, Bast oder Geschenkband

• Perlen

• festes Garn oder gewachste Nylonschnur

• Federn (in verschiedenen Größen)

• Nadel

• Schere

Bastelanleitung für einen indianischen Traumfänger

1. Umwickeln Sie den Ring für Ihren Traumfänger mit einem Band. Achten Sie darauf, dass Anfang und Ende gut miteinander verknotet sein sollten. Alternativ können Sie das Band auch mit Kleber befestigen. Formen Sie nun noch eine Schlaufe aus einem losen Stück Band und befestigen Sie diese an Ihrem Traumfänger. So können Sie ihn später besser an der Wand oder Ihrem Bett aufhängen. 

2. Nun wird das "Spinnennetz" gewebt, welches Sie vor bösen Träumen beschützen soll: Die Schnur, die nun um den Ring angebracht wird, sollte etwa 10 Mal die Länge des Rings betragen. Zuerst können Sie nun die Schnur mit einem Knoten unter der Aufhängeschlaufe um den Ring befestigen. Nun können in gleichmäßigen Abständen lockere Schlaufen um den Ring gewickelt werden. Tipp: Bei einem Ringdurchmesser von 7,5 cm werden traditionell 8 Schlaufen um den Ring gezogen.

3. Ist der Ring einmal komplett mit Schlaufen umschlungen, wird nun nicht der Ring, sondern das Garn selbst, immer in der Mitte jeder geraden Seite, umschlungen. Achten Sie darauf, den Faden straff zu halten, er sollte aber nicht reißen. Schmuckelemente für Ihren Traumfänger können Sie nun einfach zusätzlich in das Netz einweben - fädeln sie Perlen oder Fäden einfach an den gewünschten Stellen auf. Auf diese Weise fahren Sie fort, bis das Netz das Innere des Rings ausfüllt.

4. Um das Netz zu schließen, muss das Fadenende fest mit dem Netz des Traumfängers verknotet werden. Jetzt können Sie sich noch entscheiden, ob Sie Ihren Traumfänger komplett geschlossen gestalten und genau in die Mitte eine Perle hineinflechten, oder ob Sie originalgetreu ein Loch frei lassen, durch welches die guten Träume gelangen.

5. Zum Schluss können Sie den Traumfänger weiter verzieren. Schneiden Sie dazu einige Garnfäden oder Reste der Bänder aus Schritt 1 zurecht und schmücken Sie diese mit Perlen und verschiedenen Federn, indem sie die Schnur oder das Band fest um den Schaft der Feder knoten. Variieren Sie in den Längen der Bänder und befestigen Sie diese dann am unteren Rand des Traumfängers. Bei Form, Farbe und Anzahl sind Ihnen keine Grenzen gesetzt.

Lassen Sie sich nun in die Rituale der Indianer entführen und freuen Sie sich auf ein entspanntes Schlaferlebnis, erfüllt von schönen Träumen.

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Basteln | Selbermachen