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Garten

Haus & Garten Gartenpflanzen erfolgreich düngen

Pflanzen richtig düngen
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Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen im Frühling erwacht der Garten aus dem Winterschlaf und startet in das neue Pflanzenjahr. Frühjahrsblüher beginnen zu blühen, Knospen sprießen und überall grünt es. Höchste Zeit, um sich der Gartenpflege zu widmen. 

Nährstoffversorgung der Pflanzen

Damit Gräser und Pflanzen wieder zur blühenden Zierde werden, benötigen sie weitaus mehr als nur Wasser und Sonne. Mineralien wie Magnesium, Kalzium und Schwefel sowie Zink und Eisen sorgen für ein kräftiges Wachstum und gleichen den Nährstoffmangel aus. Mit dem richtigen Düngemittel und der entsprechenden Dosierung erstrahlt Ihr Garten schon nach einigen Tagen in neuem Glanz.

Bodenverhältnisse ermitteln

Eine Gartenschere sollte jeder für die Gartenarbeit besitzen

Das A und O für einen prachtvollen und gesunden Garten ist die richtige Pflege. Welche Geräte Ihnen die Gartenarbeit erleichtern, sehen Sie hier >>

Weniger ist mehr. Vor allem mit synthetischen Düngemitteln können Rasen, Pflanzen und Blumen leicht überdüngt werden. Es besteht die Gefahr, dass Wurzeln und Blätter angegriffen werden und schließlich verwelken. Einige Pflanzenarten wachsen ohnehin nur auf nährstoffarmen Böden und kommen ohne zusätzliche Nährstoffversorgung aus. Reichhaltige Bodengründe wie beispielsweise Lehmböden können gut und gerne auf Dünger verzichten. Einige Gewächse gedeihen nur bei einem bestimmten ph-Wert - für ein erfolgreiches Wachstum kann daher eine ph-Wert-Analyse oder eine Bodenuntersuchung hilfreich sein. Durch die Ermittlung des Nährstoffbedarfs lässt sich das richtige Düngemittel und die ideale Dosierung bestimmen.

Optimale Düngezeit

Auch der richtige Zeitpunkt ist wichtig. Die Düngezeit beginnt in der Regel im März, allerdings nicht vor dem ersten Frost. Pflegen und versorgen Sie Ihre Pflanzen bis in den Juli hinein. Damit Rasen und Pflanzen gestärkt in die Winterpause gehen können, sollten Sie im Frühherbst reichhaltigen Langzeitdünger anwenden.

Nachhaltige Bio-Dünger

Schonender für Umwelt, Pflanzen und Portemonnaie sind organische Dünger wie Humus vom Kompost oder Stallmist. Auch Jauche ist ein wertvolles Düngemittel. Aufgrund des strengen Geruchs wird dieser Flüssigdünger überwiegend in der Landwirtschaft eingesetzt. Organische Düngemittel haben eine langfristige und nachhaltige Wirkung für Boden und Pflanze.

Fehler vermeiden

Damit sich die Gartenarbeit auch lohnt, gilt es, einiges zu beachten. Bevor Sie den Rasen düngen, sollten Sie die Grünfläche von liegengebliebenem Laub, kleinen Ästen und Stöckern befreien. Um Wurzeln und Blätter nicht zu verbrennen, sollten Sie das Düngemittel nicht bei strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen auftragen, sondern morgens bei feuchten Bodenverhältnissen.

Das Mittel kann auf Rasen und Pflanzen gegeben werden, für eine intensivere Wirkung sollten Sie den Dünger mit einer kleinen Gartenharke in den Boden einarbeiten. Für die Versorgung von großen Rasenflächen bietet ein Streuwagen Abhilfe. Dieser verteilt das Düngemittel sehr gleichmäßig.

Wichtig: Nicht jede Pflanzenart braucht einen speziellen Dünger oder muss überhaupt mit Nährstoffen versorgt werden. Erkundigen Sie sich deshalb in einem Gartenfachhandel, welche Düngemenge welcher Pflanze zusteht. Dies gilt auch für neu gepflanzte Bäume, Sträucher und Blumen. Organische Mittel versprechen jedoch für die meisten Gewächse große Erfolge und können somit als "Allzweckdünger" verwendet werden.

Sollten Sie zu Mitteln wie Bittersalz oder Düngerstäbchen aus dem Baumarkt oder Gartenhandel greifen, dann ist es empfehlenswert, etwas sparsamer mit dem Düngemittel umzugehen, als auf der Packung angegeben. Die beschriebenen Dosierungsempfehlungen richten sich nach einem Durchschnittsboden. Auch deshalb sind Kenntnisse über die eigene Bodenbeschaffenheit äußerst wichtig.

Weitere nützliche Ratgeber zum Thema Garten finden Sie hier >>

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Garten | Ratgeber
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