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Garten

Bauanleitung Kräuterspirale für den Garten

Die Vorzüge einer Kräuterspirale 

Der Clou der Kräuterspirale ist ihre Form. Kurvenreich windet sich das Türmchen empor und erweitert so die Beetfläche ungemein. Ihre Form erhält die selbst gebaute Kräuterspirale durch aufeinander getürmte Natursteine, die genug Platz für Gartenerde, Kompost, Sand oder Schutt bieten. Diese unterschiedlichen Böden ermöglichen den Anbau unzähliger, leckerer Kräuter. Außerdem speichern die Natursteine tagsüber die Wärme der Sonne und geben diese nachts wieder an die Pflanzen ab. Zu Füßen der meisten Kräuterspiralen befindet sich noch ein kleiner Gartenteich, der oftmals nicht größer als eine Pfütze ist, aber genügend Feuchtigkeigt an die umliegende Erde abgiebt. Der obere Bereich der Spirale bleibt dabei weitestgehend trocken und eignet sich besonders gut zum Anbau von Kräutern, die zum Wachsen besonders viel Licht und Wärme benötigen. So können die Kräuter ein individuelles "Rundum-Wohlfühl-Paket" für sich in Anspruch nehmen und werden dabei bestens versorgt. 

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So bauen Sie eine Kräuterspirale 

Person hält einen Pflanztopf mit Rosmarin

Es gibt viele Möglichkeiten, eine Kräuterspirale selbst zu bauen und mit Sicherheit auch viele verschiedene Anleitungen. Für eine klassische Kräuterspirale sollte zuallererst ein geeignetes Plätzchen gefunden werden, das sich nicht zu weit weg vom Haus und unbedingt in der Sonne befinden sollte. Im nächsten Schritt lohnt es sich, die Spirale auf einem Zettel Papier aufzuzeichnen. Wichtig dabei ist es, den richtigen Maßstab zu wählen und den Teich und die Spiralöffnung in Richtung Süden zeigen zu lassen. Nur so ist gewährleistet, dass das Wasser auch wirklich von der Erde in der Kräuterspirale aufgenommen werden kann. Steht der Plan und sind alle Materialien besorgt, kann es mit dem Bau losgehen: 

  1. Zeichnen Sie den Grundriss mit einem Stück Kreide auf die Rasenfläche und stecken Sie den Umriss dann grob mit Stöckern ab. Mit einem Spaten die oberste Rasenschicht spatentief abtragen und den ausgehobenen Grundriss mit Bauschutt bedecken.
  2. Dann die Natursteine oder Ziegelsteine spiralförmig anordnen und zwar so, dass die Spirale immer weiter in die Höhe ragt. Bevor das Mauergerüst mit Erde gefüllt wird, den kleinen Teich zu Fuße anlegen. Dazu einfach etwas Erde ausheben und Teichplane auslegen. Als nächstes die Erde der Spirale entlang auffüllen. Kleine Anteile, die aus Kompost bestehen, spicken die Erde zusätzlich mit Nährstoffen. 
  3. Bevor es an das Bepflanzen der Kräuterspirale geht, sollten Sie noch einige Regengüsse ins Land ziehen lassen. Regen festigt den Boden und auch der kleine Teich wird mit Regenwasser gefüllt. 

Diese Kräuter wachsen auf der Spirale am besten

Italienische Kräuter mögen es warm und trocken. Thymian, Oregano und auch Salbei sollten daher möglichst weit oberhalb der Spirale in der Trockenzone angepflanzt werden. Je näher es in Richtung Wasser geht, kann auch Schnittlauch, Koriander, Zitronenmelisse, Bärwurz und Estragon gezogen werden. Die größeren Pflanzen sollten den kleineren dabei nicht das Licht nehmen. Kräuter, die sehr groß werden und schnell anfangen zu wuchern, sollten besser nicht in eine Kräuterspirale gepflanzt werden (Minze zum Beispiel). Auch mediterrane Kräuter wie Rosmarin und Oregano sind zartbesaitet und möchten vor dem ersten Frost umgetopft werden, um an einem wärmeren Ort zu überwintern. 

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Schlagworte
Anleitungen | Garten | Selbermachen