Newsletter abonnieren

Garten

Gartenpflege Mit dem Vertikutierer zur perfekten Grünfläche

Rasen vertikutieren - so wird's gemacht
Anzeige

Damit Ihr Rasen prachtvoll wachsen und gedeihen kann, benötigt er gelegentlich etwas Pflege und Zuneigung. Durch Schnittgut und Rückstande nach dem Mähen bildet sich nach einiger Zeit sogenannter Rasenfilz auf der Grünfläche. Hierbei handelt es sich um ein Geflecht, das den Gräsern die Nährstoffzufuhr von Luft, Wasser und Düngemittel abschnürt. Zusätzlich fördert Rasenfilz die Moosbildung und den Unkrautwuchs, wodurch eine noch dichtere, undurchlässigere Schicht entsteht und das Wachstum der Gräser deutlich gehemmt wird. Von englischem Rasen keine Spur! 

Besonders anfällig für Rasenfilz sind luftarme Lehmböden, die zur Nässe neigen sowie schattige Ecken. Um hier unerwünschte Gewächse zu beseitigen, ist das Vertikutieren unerlässlich. Mit einem einfach Trick können Sie herausfinden, ob das Vertikutieren notwendig ist oder nicht: Ziehen Sie eine kleine Gartenharke ohne Druck durch den Rasen und stellen Sie fest, ob Moos- oder Schnittreste an der Harke hängen bleiben. Wenn dies der Fall ist, sollte der Rasen schnellstmöglich vom Filz befreit werden.

Warum vertikutieren?

Ganzer Fisch auf dem Grillrost

Eine Grillparty im eigenen Garten? Kein Problem! Hier finden Sie schon mal die besten Grillrezepte>> 

Durch das Vertikutieren verpassen Sie Boden und Gräsern eine pflegende Kur. Dabei wird alles, was sich in der Schicht über der Grasnarbe angesammelt hat, gelockert oder direkt entfernt. Nach diesem Prozess wird die Sauerstoffversorgung der Graswurzeln wieder gewährleistet und der Rasen beginnt sich zu regenerieren. Durch das gezielte Anritzen des Bodens werden auch die Graswurzeln ausgedünnt. Die Folge: Dichterer und kräftigerer Bewuchs des Rasens. 

Rasenpflege zweimal im Jahr

Im Jahr gibt es zwei Termine, die optimale Bedingungen für das Vertikutieren bieten: Im Frühling, von Ende März bis Anfang Mai, und im Herbst, von September bis Oktober. Wichtig ist, dass der Boden nicht gefroren oder nass ist. Gerade im Frühling, kurz vor Beginn der Wachstumsperiode von Pflanzen und Co., ist Rasen sehr regenerationsfähig und über das Vertikutieren dankbar - der Garten beginnt zu grünen. 

Das richtige Gerät

Ob mit Benzin, Strom oder von Hand betrieben - alle Geräte haben die gleiche Funktionsweise und führen zum selben Ergebnis. Sie sind mit scharfen Messern ausgestattet, die leicht dem Boden aufliegen. Die Grasnarbe sollte höchstes zwei bis drei Millimeter eingeritzt werden. Tieferes Einschneiden beschädigt die Rasenwurzel und kann das Wachstum enorm beeinträchtigen. Für kleinere Rasenflächen sind manuelle Handvertikutierer, auch als Vertikutierharken bekannt, praktisch, günstig und empfehlenswert. Ein weiterer Vorteil: Schwer zugängliche Rasenstücke können problemlos bearbeitet werden. Vertikutieren ist sehr arbeitsintensiv, weshalb Sie für größere Flächen motorbetriebene Geräte verwenden sollten. Benzinbetriebene Vertikutierer sind in der Regel teurer als Elektro-Geräte, dafür überzeugen sie durch mehr Power und kommen ohne umständliches Stromkabel aus. Die Preisspanne solcher Vertikutierer ist breit gefächert und reicht von etwa 100 bis 1000 Euro. Hierbei ist die Antriebsart und Leistung entscheidend. Erkundigen Sie sich in einem Gartenfachhandel, welche Maschine für welche Gartengröße und Rasenqualität am besten geeignet ist. Häufig verleihen Bau- und Gartenmärkte ihre Vertikutiergeräte für eine bestimmte Zeit an Hobbygärtner.

Ran an den Rasen!

Promotion
Anzeige
Schlagworte
Garten | Ratgeber
Anzeige