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Fit & Gesund Pfeiffersches Drüsenfieber

Meist verläuft die Erkrankung ohne klare Symptome. Ist das Immunsystem des Betroffenen jedoch geschwächt, kann es zu Komplikationen kommen
Pfeiffersches Drüsenfieber
    
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Bei Erwachsenen ist mit dem Virus nicht zu spaßen: je älter die Patienten, desto heftiger das Drüsenfieber

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Typischerweise holt man sich das Virus beim Küssen. Aber auch durch alles andere, was zwei Münder miteinander teilen, kann es übertragen werden – aus einem Glas trinken, die Gabel des anderen benutzen, am selben Bleistift kauen. Oft steckt man sich allerdings schon im Kleinkindalter an, zum Beispiel beim Knuddeln und Füttern oder durch gemeinsames Spielzeug. Mit vier Jahren ist bereits die Hälfte aller Kinder infiziert – meist vollkommen unbemerkt. „Im Erwachsenenalter ist mit dem Virus allerdings nicht zu spaßen“, sagt der Molekularbiologe Dr. Reinhard Zeidler.Am Münchner Universitätsklinikum Großhadern arbeitet er daher zusammen mit anderen Wissenschaftlern an der Entwicklung eines Impfstoffs. „Die Infektion verläuft meist schwerer, es kommt öfter zu Komplikationen wie Blutarmut oder Herzmuskelentzündungen.“

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Krankheiten | Medizin