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Rezepte

Freitag, 5. Mai 2017 - 14:14

Muttertag Zucchini Quiche

Zucchini Quiche in Form von Rosen
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Im Netz sah ich plötzlich rauf und runter süße und pikante Tarte bzw. Quiche in „Blumenstraußform“. Gehobelte Apfelspalten wurden in Blätterteig eingerollt und als Rosetten nebeneinander in eine Springform gesetzt. Diese Idee habe ich ja auch schon mal in einer Muffinform ausprobiert. Oder aufgerollt und nebeneinander in Vanillecreme auf einer Tarte. Jetzt lachten mich „pikante Rosensträuße“ an. Die fand ich noch spannender und vor Allem eine tolle vegetarische Alternative zu Quiche Lorraine. Aufgerollte Streifen aus Gemüse, dicht an dicht in Käsecreme auf vorgebackenen Blätterteigboden gesteckt. So sah alles wie ein Blumenstrauß aus. Perfekt, dachte ich, den kann man der Mutti auch mal anstelle eines echten Blumenstraußes mitbringen. Die kann sie dann kalt oder warm (schnell noch einmal für ca. 10 Minuten bei 180 Grad in den Ofen schieben) mit der Familie verputzen, hat also keinen Imbiss-Stress an ihrem Tag. Also zwei Fliegen mit einer Klappe: ein toller Strauß zum Essen. Schnell eingekauft, ab in die Versuchsküche und mal das Rosenbouquet aus Gemüse ausprobiert. Ging super, allerdings braucht es auch so seine Zeit, denn es passen auf eine 28-30 cm Ø -Tarteform doch die ein um andere Rosette. Ich habe die Quiche aus Möhren und Zucchini gemacht, wollte eigentlich bunte Möhren nehmen, damit der Strauß schön bunt wird, bekam sie aber leider nicht auf dem Markt.

Kerstin Görn

Kerstin ist stellvertretende Foodchefin der Zeitschrift FÜR SIE und bringt immer viele Ideen von ihren Reisen mit. Ihr Motto: Fertig gekochte Gerichte mit frischen Zutaten toppen!

Beim Nachbacken werdet ihr merken wie viel Spaß es macht den Strauß entstehen zu sehen. Hier kommt das Rezept:

Zucchini Quiche Rezept

Zutaten für 12 Stücke

Für die Creme

Außerdem

Zubereitung

  1. Teig mit dem Papier ausrollen, eine Tarte- oder Quicheform (am besten mit Hebeboden, 28-30 cm Ø) damit auskleiden. Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Ein Stück Backpapier darauflegen und mit Trockenerbsen bestreuen. So rutscht der Teigrand nicht so sehr vom Formenrand. Im heißen Ofen (180 Grad, Mitte) 15-20 Minuten vorbacken.
  2. Form aus dem Ofen nehmen. Papier und Erbsen entfernen. Auskühlen lassen.
  3. Möhren schälen, längs mit einem Sparschäler oder auf einem scharfen Gemüsehobel in dünne Streifen hobeln. Portionsweise aufeinanderlegen und nach und nach in einer mikrowellengeeigneten Schüssel mit etwas Wasser abgedeckt bei 600 Watt ca. 2 Minuten garen, so dass man sie problemlos aufrollen kann. Einfach prüfen, sonst evtl. noch 1-2 Minuten weitergaren. Zucchini waschen, putzen und genauso in Scheiben hobeln und garen, aber kürzer. Die Zucchinistreifen sind weicher als Möhren. Wenn ihr keine Mikrowelle habt, dann kurz in kochendem Wasser blanchieren, dann schnell in eiskaltes Wasser geben, damit sie die Farbe behalten.
  4. Ricotta, Ei und Parmesankäse verrühren. Basilikum und Mozzarella unterheben, salzen und pfeffern (wer will, kann auch Muskat hinzufügen).
  5. Creme auf den vorgebackenen Boden geben und glatt streichen. Möhren und Zucchini-Streifen nacheinander eng aufrollen und dicht an dicht hineinstellen wie auf dem Bild zu sehen.
  6. Dabei zügig rollen, die Creme sollte nicht zulange auf dem gebackenen Teig schlummern...Sabschgefahr! Etwas Salz über die „Rosen“ streuen, dann mit Öl bepinseln. Im heißen Backofen (180 Grad, 2. Schiene von unten) ca. 40 Minuten backen.
  7. Form aus dem Ofen nehmen, Quiche darin auf einem Kuchengitter etwas abkühlen lassen. Dann die Rosenquiche etwas vom Formenrand vorlösen, so dass man sie nach dem Abkühlen gut herausbekommt. Das ist bei dem losen Boden echt praktisch, einfach von unten aus etwas hochdrücken! Dann das Bouquet darin ganz auskühlen lassen.

Lecker! Am besten gleich mit der Form verschenken, denn oft schlummern bei Mutti ja noch ältere Modelle herum und eine Form mit losem Boden lohnt sich wirklich. Auch für Obsttartes genial!

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