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Koch-Ratgeber

Länderküche Die japanische Küche

Länderküche: Die japanische Küche
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So gesund und lecker ist Japan!

Für Europäer wird Japan als Reiseziel immer attraktiver - besonders aus kulinarischer Sicht ist das Land einen Besuch wert. Die köstlichen Gerichte sind nicht nur unglaublich lecker und gesund, sondern auch bereits bei uns zu Hause sehr beliebt; Sushi und Ramen sind ein fester Bestandteil unseres Essensplans. Wir verraten Ihnen die Geheimnisse der japanischen Küche

Traditionelle Zutaten und Zubereitungsweisen

1. Nudeln und Reis

Die Basiszutat, welche eigentlich bei keinem japanischen Gericht fehlen darf, ist weißer Reis. Ob zu köstlichem Curry, im allseits bekannten Sushi oder einfach nur als Beilage serviert, bietet er die perfekte Grundlage für jede Mahlzeit. Nudeln sind in der japanischen Küche ebenfalls stark verbreitet. Typisch sind beispielsweise Soba, dünne Buchweizennudeln oder Udon, dicke Weizennudeln, die heiß in Brühe oder gebraten serviert werden. Aber auch Glasnudeln sind sehr beliebt und werden gerne in einem Salat oder mit pikanter Sauce gereicht. 

Leckere Rezepte der japanischen Küche
Rezepte der japanischen Küche

Natürlich wollen wir Ihnen nicht vorenthalten, was die japanische Küche alles zu bieten hat!

Hier finden Sie tolle, japanische Rezepte! >>

2. Fisch und Fleisch

Neben verschiedenen Getreidesorten sind Fisch, Meeresfrüchte und Meerespflanzen die beliebtesten Lebensmittel der Japaner. Lachs, Tunfisch, Aal und Krebsfleisch dürfen auf dem Speiseplan nicht fehlen, aber auch außergewöhnliche Fischarten, wie Venusmuscheln, Seeigel und das Muskelfleisch vom Kugelfisch, sind in der japanischen Küche sehr angesehen. Wichtig ist vor allem die Qualität der Zutaten, denn da sie häufig roh zubereitet und verspeist werden, müssen die Fische frisch und hochwertig sein. Muscheln und Meerespflanzen, wie Wakame-Algen oder Seegurken, werden gemeinsam mit würzigen Kräutern und Saucen angebraten oder gekocht.

Auf den Konsum von Fleisch wird in dem Inselstaat größtenteils verzichtet, da der Verzehr von der Regierung in der Vergangenheit immer wieder verboten und verpönt wurde. Dennoch werden vereinzelt Gerichte auf Basis von Hühner-, Rinder-, oder Schweinefleisch serviert. Es wird jedoch viel öfter auf Tofu, die vegetarische Alternative, zurückgegriffen. 

3. Frische Suppen

Ein weiterer, wichtiger Bestandteil der japanischen Küche sind Suppen, die nach traditionellem Rezept zubereitet werden. Grundsätzlich bestehen sie aus einer klaren Brühe, genannt Dashi, die mit kurz gegartem Gemüse, Fisch, Fleisch, Nudeln oder Kräutern verfeinert wird. Die beliebtesten japanischen Suppen sind Ramen, eine Nudelsuppe auf Fleisch- und Fischbasis, und die Miso-Suppe, das Nationalgericht der Japaner. Hierfür wird die Dashi-Brühe mit einer Sojabohnen-Paste verrührt und mit Gemüse und Tofu serviert.
Natürlich werden auch die Suppen mit Stäbchen gegessen. Gemüse, Fleisch und Nudeln werden einfach herausgefischt und die Brühe direkt aus dem Schälchen getrunken.

Das Geheimnis der japanischen Küche

Für die traditionelle Zubereitung japanischer Gerichte werden sehr wenig Öl und Gewürze verwendet und mehr Wert auf den Erhalt des Eigengeschmacks der verwendeten Zutaten gelegt. Im Vergleich zu der asiatischen Küche im Allgemeinen, ist die japanische Küche dementsprechend deutlich fettarmer und gesünder. Zum Würzen werden unterschiedliche Saucen, wie die Soja-Sauce oder die Teriyaki-Sauce verwendet. Aber auch Ingwer, Mirini Weißwein und Wasabi haben einen geschmacklichen Einfluss auf die ostasiatische Kulinarik. 

Einen Nachtisch gibt es nach den Speisen nicht, zum Abschluß versüßen die Japaner ihr Mahl mit einem selbst gemachten Matcha- oder Chai-Tee. 

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Asiatische Rezepte | Kultur | Rezepte
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