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Special: Einmachen

Hauseigene Liköre Fruchtiger Quittenlikör

Quittenlikör selbermachen

Einen Likör anzusetzen ist gar nicht kompliziert und, abgefüllt in einer schönen Flasche, ist er ein tolles Geschenk für Freunde oder Familie. Für diesen selbst gemachten Likör aus Quitten benötigen Sie Zucker, eine Alkoholbasis, ein bisschen Zeit - und natürlich frische Quitten. Im ersten Arbeitsschritt wird aus den Quitten ein Saft hergestellt. Wer keinen Entsafter hat, kann ganz traditionell mit einem sauberen Baumwolltuch arbeiten, durch das die aufgekochte Fruchtmasse gewrungen wird. So wird der Saft besonders fein.

Einmachen-Special
Marmelade

Einmachen macht Spaß! Und was viele nicht wissen: Einmachen ist leicht und vielfältig. Wir haben die besten süßen und sauren Einmachrezepte für Sie – dazu ein paar hilfreiche Tipps und Tricks! 

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Damit der Likör lange haltbar bleibt, ist sauberes Arbeiten besonders wichtig. Sterilisieren Sie die Flaschen, Trichter und das Baumwolltuch am besten mit kochendem Wasser. Zusammen mit Alkohol und Zucker hält der Likör so mindestens ein Jahr. Vorausgesetzt natürlich, er wird nicht schon vorher ausgetrunken. 

Übrigens: Wer für die alkoholische Basis lieber einen anderen Schnaps als Korn verwenden möchte, kann auch zu Wodka greifen. Er ist ebenfalls hochprozentig und relativ geschmacksneutral.

Rezept für selbst gemachten Quittenlikör

Zutaten für 2 Flaschen (500 ml)

Zubereitung

  1. Die Quitten mit einem Küchentuch abreiben, bis der Flaum verschwunden ist. Anschließend die Früchte waschen, in kleine Stücke schneiden und mit einem Mixer zerkleinern. Mit dem Zucker in einen Topf geben und aufkochen, dann auskühlen lassen. Die Quittenmasse in ein Küchentuch geben, das Tuch zusammendrehen und den Saft auspressen und auffangen. Jetzt sollte etwa 1/2 Liter Quittensaft entstanden sein. Den Saft auskühlen lassen.
  2. Saft, Gewürze und Korn in ein großes, verschließbares Gefäß geben. Gut verschließen und an einem warmen Ort 3 bis 4 Wochen durchziehen lassen.
  3. Flaschen und Trichter sterilisieren
  4. Flüssigkeit durch ein feines Sieb in die Flaschen füllen und gut verschließen. 

Tipp: Neben unterschiedlichen Schnäpsen können sie auch mit unterschiedlichen Zuckersorten wie Kandis oder Rohrzucker experimentieren. Auch Ingwer oder Vanille sind tolle Zutaten, die dem Quittenlikör eine andere Note geben.

Lagerung: Den selbst gemachten Likör am besten an einem dunklen und kühlen Ort lagern. Der Quittenlikör ist mindestens ein Jahr haltbar.

Was tun, wenn der Quittenlikör geliert?

Bei Früchten mit hohem Pektingehalt kann es passieren, dass der Likör mit der Zeit geliert. Um das zu verhindern, gibt es unterschiedliche Tricks. Eine zuverlässige Methode, die auch in der Fruchtsaft- und Weinzubereitung angewendet wird, ist die Zugabe von einem Antigeliermittel. Die gibt es in Apotheken und Drogerien zu kaufen und können ebenfalls helfen, bereits angesetzten Likör wieder flüssig zu machen. Aber aufgepasst: Das Antigel besteht aus Enzymen, daher darf es nicht erhitzt werden. 

Quitten – vergessenes Aromawunder

Obwohl sie ein wahres Wunderwerk an Geschmack, Aroma und gesunden Inhaltsstoffen sind, findet man Quitten nur selten in Supermärkten. Wer regelmäßig auf Wochenmärkten einkauft oder zu den Glücklichen mit einem eigenen Obstgarten zählt, kennt die Frucht dagegen sicher: Quitten erinnern vom Aussehen an Äpfel oder Birnen und haben einen leichten Flaum, den man vor der Verwendung mit einem Küchentuch abreiben muss. Tatsächlich unterscheidet man die Früchte auch in Birnen- und Apfelquitten. Die gelben Früchte haben ein sehr festes, leicht körniges Fleisch mit einem herb-säuerlichen Geschmack. Außerdem enthalten sie gesunde Inhaltsstoffe wie Pektine, Kalium oder Rohfaser und eignen sich für unterschiedliche Zubereitungsformen. Sehr beliebt ist Quittengelee, aber auch für Säfte oder Liköre wird die Quitte gerne verwendet. 

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