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Beauty-Liebling

Tipps: Diese Winter-Düfte will ich haben!

Pixabay // PublicDomainPictures

Was viele nicht wissen: Ebenso wie Licht und Farben beeinflussen auch Düfte direkt unser Gehirn. Sie wirken direkt auf archaische Teile in unserem Gehirn und werden dort als Erinnerung gespeichert. Riechen wir später denselben Duft, wird das Erlebte gleich wieder lebendig.

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Wir haben nur wenig Einfluss darauf, welche Düfte uns in welcher Weise prägen, denn viele unserer Duftvorlieben werden von unseren Eltern beeinflusst. Dadurch können wir jedoch einerseits bestimmte Erinnerungen wachrufen, wie in der Weihnachtszeit, und bestimmte Erinnerungen bewusst abspeichern, um sie später nach Bedarf abrufen zu können.

Welche Arten von Düften gibt es?

Einerseits beduften wir uns selbst und lieben Badezusätze, duftende Bodylotions und Parfum, andererseits sind da die Düfte in unserem Heim wie vom Kochen, Backen und einem bewusst eingesetzten Raumduft. Einen weiteren großen Einfluss haben die Düfte der Umgebung. 

Wie die Straße nach einem Sommerregen duftet, oder am Morgen der Bäcker in unserer Straße, wie die knackige Kälte eines Wintertages riecht oder der aufkeimende Frühling – all das gibt unserem Leben einen olfaktorischen Rahmen. Welche Winterdüfte sind wirklich wichtig für uns?

Parfum & Co

Manche Menschen glauben, wir lieben Parfums, weil wir für andere gut riechen wollen. Der erste Moment mit einem Parfum, dieser sinnliche Zeitpunkt nach dem Auftragen, gehört jedoch immer uns selbst. Wenn wir einen Duft tragen, der uns erheitert oder entspannt, müssen wir in einer stressigen Situation nur kurz an unserem Handgelenk schnuppern, und schon geht es uns besser.

Wenn wir in der dunklen Zeit etwas mehr innere Harmonie brauchen, dann greifen wir zu den Ayurveda Düften von Rituals, welche in jeder Innenstadt größerer Städte zu finden sind. Alternativ sind die Produkte auch online bei Parfumdreams unter der Kategorie Rituals oder bei Douglas zu kaufen. Sie basieren auf süßem Mandelöl und indischer Rose. Dem Duft der Rose wurden von unseren Vorfahren magische Kräfte zugesprochen. Die Königin der Blumen wirkt direkt auf das Gemüt, kann Schmerzen lindern, die Seele erhellen und wirkt zudem aphrodisierend. Darum wurde sie auch die: Blume der Aphrodite genannt. Das süße Mandelöl unterstützt den zarten Duft der Rose. Es ist zudem voller guter Inhaltsstoffe wie Vitamine und Mineralien. 

Winterküche und Weihnachtsbäckerei

Selbst wenn man nicht sehen oder wissen würde, dass Weihnachten naht, man würde es dennoch mit geschlossenen Augen erkennen – einfach mit der Nase. 

Wer sein ganz persönliches Kindheits-Aroma sucht, kann hoffentlich noch seine Mama oder Oma fragen, welche typischen Speisen und Gebäcke sie während der Feiertage gern zubereitet hat. Vielleicht gibt es sogar noch ein handgeschriebenes Rezeptbuch oder andere Aufzeichnungen.

Worauf man sich jedoch meistens verlassen kann, ist das Zimt, Kardamom und Vanille verwendet wurden. In der winterlichen Küche entstehen Zimststerne, würziges Pflaumenmus und Vanille Kipferl und bringen uns im Handumdrehen in eine feierliche Stimmung und zurück in die Kindheit. Auch leckeres Rotkraut, der typische Gänsebraten, Bratäpfel und winterliche Knödel erzeugen ganz typische Düfte, die uns so angenehm an früher erinnern. Die frisch geriebene Muskatnuss im Kartoffelbrei und natürlich Nelken, die leckerem Lebkuchen, feinem Spekulatius und winterlichem Glühwein ihren typischen Duft und Geschmack verleihen, runden das Bild einer typischen Weihnachtszeit ab. Was viele nicht wissen: Diese Zutaten haben meistens auch eine wertvolle Wirkung auf Körper und Geist. Sie regen an, lindern Schmerzen oder regeln die Verdauung. 

Andere winterliche Düfte in der Wohnung 

Um etwas winterliches Flair in die vier Wände zu bringen, spicken wir eine Orange mit Nelken und hängen sie auf oder drapieren sie auf einem kleinen Teller. Auch Zimtstangen sorgen für einen tollen Duft, der uns an früher erinnert. Mit den Feiertagen wird es Zeit für kleine Räuchermännchen. Diese klassische weihnachtliche Dekoration sieht nicht nur niedlich aus, sie sorgt auch dafür, dass sich bestimmte Düfte in der Wohnung verbreiten.

Natürlich können die angenehmen Gerüche nur dann wirken, wenn sie nicht von ungewünschten Aromen überdeckt werden. Dagegen hilft es, auch im Winter täglich stoßzulüften und bei Küchengerüchen wie Zwiebel oder Knoblauch ein Schälchen mit Kaffeepulver aufzustellen. Dieses Hausmittel neutralisiert die unerwünschten Düfte. 

Die Gerüche der Natur 

Um unsere Stimmung zu heben genügt es meistens schon, uns nur für eine halbe Stunde nach draußen zu begeben. Gerne schlendern wir über den Weihnachtsmarkt und saugen die Düfte, Geräusche und anderen Eindrücke in uns auf. Was jedoch häufig zu kurz kommt, gerade wenn wir in der Stadt wohnen, sind die typischen Gerüche der Natur. Es empfiehlt sich also, auch in der kalten Jahreszeit regelmäßig einen Naturspaziergang zu machen. Wenn wir im Wald oder an einem zugefrorenen See entlang schlendern, fühlen wir uns mit der Natur verbunden und nehmen ihre Eindrücke in uns auf. Die kühle Winterluft beruhigt unsere Schleimhäute und Lungen, die von Klimaanlage und Heizung arg strapaziert sind. Das Harz der Bäume, der intensive Duft der Pilze nach ein paar feuchten Tagen, der Geruch von frisch gefallenem Schnee, der das Aroma der Luft verändert, wirken ganz anders auf unsere Sinne als die Gerüche der Stadt.

Das Schönste ist: Nachdem wir einen schönen Spaziergang in der kalten Luft gemacht haben, ist es umso schöner, nach Hause zu kommen, die Wärme und die winterliche Beleuchtung und vor allem: die heimischen Düfte zu genießen. 

Wie kann man bestimmte Momente bewusst abspeichern?

Wir haben gelernt, dass Erinnerungen, die mit Düften verknüpft sind, tief in unserem Unterbewusstsein abgespeichert werden und dort ein ganzes Leben lang wirken können. Wie lässt sich eine solche Situation provozieren, um bei Bedarf darauf zurückgreifen zu können?

Wenn wir einen schönen Moment genießen, der von einem angenehmen Duft begleitet wird, können wir durch eine körperliche Einwirkung unser Gehirn selbst programmieren. Sitzen wir also am Kamin und fühlen uns richtig wohl, während ein Duft nach Orange und Zimt durch den Raum schwebt, können wir zum Beispiele unseren Oberschenkel fest drücken, während alle unsere Sinne auf Empfang gestellt sind. So verankern wir die Eindrücke und das Wohlgefühl, was durch den Duft verstärkt wird. Sind wir dann in einer unangenehmen Situation (zum Beispiel auf dem Zahnarztstuhl), genügt der Druck auf den Oberschenkel, um die Erinnerung wachzurufen. Schon fühlen wir uns zurückversetzt und können uns entspannen. 
 

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Parfüm