Newsletter abonnieren

Familie

Familien-Fotoshooting: Die 6 wertvollsten Tipps

Familien-Fotoshooting: Die 6 wertvollsten Tipps

1. Wer soll dabei sein? Den Rahmen bestimmen 

Ein Fotoshooting mit der Familie muss sich nicht immer nur um Kinder und ihre Eltern drehen. Auch ein größere Rahmen kann sehr stimmungsvoll sein, denn für gewöhnlich gehören auch Großeltern, Tanten und Onkels zum engsten Kreis. Wer gerne mehr als nur die eigene Kernfamilie fotografisch festhalten lassen möchte, legt sich am besten eine Liste mit all jenen an, die nicht fehlen dürfen. Oma, Opa, Tante, Onkel und vielleicht auch weitere Kinder aus der Familie bilden schnell eine große Truppe und machen die entstehenden Bilder zu einem umso schöneren Erinnerungsstück. 
Nur die kleine Familie oder gleich die ganze Bande? Eine gute Frage, die ganz zu Beginn beantwortet werden muss. (Quelle: stevewellsrealestate (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)  

Anzeige

Es lohnt sich, solch große Familienshootings vorab gut zu planen. Vor allem ein gemeinsamer Termin muss gefunden werden. Da das Vorhaben jedoch häufig an der Abstimmung scheitert, kann etwas Verbindlichkeit nicht schaden. Wer ein Familienfotoshooting verschenkt, legt bereits einen konkreten Plan vor. So steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich alle Mitglieder auf das Erlebnis einlassen. Hinzu kommt, dass ein solcher Gutschein auch aufreibende Fragen rund um das passende Geschenk an Geburtstagen, Weihnachten oder Jubiläen ganz nebenbei beantwortet. 

2. Einen guten Fotografen auswählen 

Steht fest, wie viele Familienmitglieder beim Shooting anwesend sein sollen und gibt es bereits einige verfügbare Termine, beginnt die Suche nach einem passenden Fotografen. Dabei liegt es auf der Hand, dass nur fähige Fotografen gute Bilder schießen, die sich letztlich von der breiten Masse abheben. Wer hier am falschen Ende spart, wird von den Ergebnissen des Shootings möglicherweise enttäuscht sein. Daher ist es hilfreich, sich Referenzen verschiedener Fotografen anzusehen. Sie liefern gute Hinweise auf die Professionalität und Kreativität des Dienstleisters. 

3. Kleidung aufeinander abstimmen 

Eine wichtige Frage, die vor dem Familienshooting beantwortet werden muss, ist die nach dem richtigen Outfit. Hier haben Familien gleich mehrere Möglichkeiten. So wirken Aufnahmen besonders stimmig, wenn sich die gesamte Familie auf einen Dresscode einigt. Das können beispielsweise Jeans und weißes Oberteil, oder Hemd und Jeans bei den Herren und Kleider bei den Frauen sein. Farblich sollten sich alle Familienmitglieder in jedem Fall abstimmen, um disharmonische Bilder zu verhindern. Ganz besonders ärgerlich nämlich ist es, wenn sich einzelne Farbtöne beißen. Selbst beste Retuschefähigkeiten des Fotografen machen das nicht mehr wett. 

Es kann sinnvoll sein, mehrere Outfits zum Familienshooting mitzunehmen. So entstehen unterschiedliche Fotostile von förmlich bis leger. Darf jedes Familienmitglied auf einigen Bildern das tragen, was ihm auch im Alltag am besten gefällt, spiegelt das die einzelnen Charaktere noch besser. Da Umziehen vor Ort etwas Zeit in Anspruch nimmt, sollten Outfitwechsel mit dem Fotografen abgesprochen werden. 

4. Zeit für Styling und Make-Up nehmen 

Models und Visagisten wissen, dass Make-Up auf Bildern schnell blass wirkt. Das liegt vor allem an der Beleuchtung, denn sie verschluckt dezente Lidstriche und sanfte Farben schnell. Wer vor der Kamera jedoch besonders attraktiv wirken will, darf gerne zu etwas kräftigerem Make-Up greifen. Auch wenn das abseits der Bilder zu aufdringlich wirkt, sorgt die Abschwächung durch Blitz und Co. für die passende Harmonie. 

Auch die eigenen Haare sollten beim Familienfotoshooting sitzen. Insbesondere fliegendes und abstehendes Haar nämlich kann bei hellen Hintergründen und starker Ausleuchtung unangenehm auffallen. Frauen, die sich Locken eindrehen möchten, sollten daher nach dem Styling mit etwas Wachs für eine glattere Struktur sorgen. Abgesehen hiervon gilt: Die Frisur darf nicht zu streng ausfallen. Ein enger Zopf oder Knoten nimmt den Aufnahmen die Lockerheit, weswegen welliges Haar, legere Zöpfe oder auch Flechtfrisuren besser ankommen. 

5. Natürliches Posing wirkt schöner 

In jeder Familie gibt es mindestens ein Foto, auf dem sich alle gemeinsam haben ablichten lassen. Oft allerdings zeigen diese Aufnahmen nicht das lockere und fröhliche Lebensgefühl, denn es wurde zu viel Wert auf das Posing gelegt. Stehen Männer und Frauen steif da und müssen auch die Kinder bestimmte Körperhaltungen einnehmen, verschwindet das natürliche Lächeln. Schnell wirkt das Bild dann gestellt. 

Daher empfiehlt es sich, bei Familienfotoshootings auf eine ungezwungene Atmosphäre zu achten und einen Fotografen auszuwählen, der von klassischem Posing Abstand nimmt. Auch ist es möglich, das Shooting nicht nur im Studio abzuhalten, sondern hinaus ins Freie zu gehen. Die Natur selbst liefert die schönsten Hintergründe und Foto-Sets und nimmt den Aufnahmen ihren allzu offiziellen Charakter. 

6. Druck raus!

Der letzte Tipp richtet sich ganz besonders an Eltern kleinerer Kinder. Für sie nämlich bedeutet ein Fotoshooting nicht selten viel Stress. Wollen die Kinder einfach nicht mitmachen, gibt es Tränen oder Streit, droht das gesamte Shooting ins Wasser zu fallen. Das Problem dabei: Je mehr sich Eltern von der Angst vor möglichen Problemen beeinflussen lassen, desto höher steigt der Stresslevel auch bei Kindern. Ärger ist dann vorprogrammiert. 

Besser klappt es mit den Familienfotos, wenn alle entspannt sind. Wer möchte, kann sich an den Übungen des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen orientieren und vor dem Shooting eine kleine Relax-Einheit einplanen. Kommen ganz kleine Kinder mit zum Fotoshooting, sollten auch das Lieblingsstofftier und Spielzeug nicht fehlen. Sie entlocken auch Kamera-Muffeln das ein oder andere Lächeln. 

Promotion
Schlagworte
Familie